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Technikkram Teil 2: Huawei E5

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Nun möchte ich von meinen guten Erfahrungen mit dem portablen Router E5 von Huawei berichten. Der Früh­ling ist da, es wird wärmer, der Grill wird aus den Tiefen des Kellers geholt und man genießt die Sonne im Garten, Park oder See. Doof ist dabei nur, dass Fußball immer Nach­mit­tags gespielt wird. Wie toll wäre es denn, wenn man die Bundesliga live im Park am Grill mit einem kühlen Bier genießen könnte? Diese Frage habe ich mir gestellt und die Lösung war der portable Router in Kombi­na­tion mit dem iPad und dem Sky-App.

Der Huawei ist schon für ca. 100 Euro im Handel erhältlich. Erster Eindruck: leicht (79 Gramm) und kompakt (95,5 mm x 48,6 mm x 13,7 mm).

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Nach der ersten Akku­ladung (ca. 3 Stunden) und dem Einset­zten der Sim-Karte begann nun die Einrich­tung. Dazu muss man den Huawei an der rechten Seite einschalten und sich mit dem Router verbinden. Der W-Lan Name und das Pass­wort sind auf der Rück­seite abge­bildet.

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Danach erre­icht man das Huawei-Menu mit der Eingabe www.e5.home in einen Browser.

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Das voreingestellte Pass­wort ist admin. Dies kann und sollte später geän­dert werden. Nach Eingabe des Pass­wortes wird automa­tisch nach der Sim-Pin gefragt (die Pin kann auch für spätere Sitzungen im Gerät gespe­ichert werden), die auch sofort prob­lemlos eingegeben werden kann. Danach hat man vollen Zugriff auf den Router.

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Unter dem Reiter Verbindung kann man jederzeit die empfan­genden und gesendeten Daten­mengen ablesen. Da dies ein O2 Gerät ist sind die Daten für O2 voreingestellt. Wenn man diesen Router also mit einer O2 Sim nutzen möchte kann der Datenspaß sofort beginnen. Wenn man wie ich einen anderen Provider hat muss man noch die APN neu eingeben. Dazu sollte man in der Profil­ver­wal­tung ein neues Profil (in meinem Fall E-Plus) anlegen und die APN, Benutzer­name und Pass­wort eingeben.

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Somit ist der portable Router schnell und einfach eingerichtet. Das Display zeigt fortan den Provider mit der Signal­stärke und der Daten­verbindung (3G, Edge oder GPRS) an. Des weit­eren ist zu erkennen wie viele Geräte mit dem Router verbunden sind (hier nur 1 Gerät) und ob der Router eine Verbindung zum Internet hat (zu erkennen an der Weltkugel). Außerdem wird der Akku­s­tand und einge­gan­gene SMS angezeigt.

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Der Südpark­test unter blauem Himmel mit E-Plus und O2 kam zu folgendem Ergebnis. Das erste Sonntagsspiel wurde mir einer E-Plus Sim-Karte geschaut  (per Sky App). Hier wurde die normale Version gewählt und nicht die HD Version. Das Spiel lief leider fast nie richtig flüssig und die Pixel­bil­dung war recht stark. Mit diesem Daten­durch­satz konnte man nicht zufrieden sein. Das Sehvergnügen war leider sehr eingeschränkt. Der Gesamt­da­ten­durch­satz belief sich auf über 300 MB.

Das zweite Spiel wurde mit einer O2 Sim-Karte geguckt. Hier war das Bild sehr flüssig und es war keine Klötzen­bil­dung zu erkennen. Hier war der Fußballspaß schon bedeu­tend größer. Mit O2 könnte ich mir gut vorstellen auch andere Streaming Ange­bote zu nutzen.

Nach zwei Fußball­spielen plus Halbzeit­pause, in Summe also 3,5 Stunden war der Akku immer noch betrieb­s­bereit. Somit kann man ohne Prob­leme zwei Fußball­spiele streamen ohne das der Akku voll­ständig leer ist.

Leider hat Sky entsch­ieden die tollen iOs Apps für zusät­zlich 12 Euro im Monat anzu­bi­eten. Dies finde ich etwas übertrieben. Ich habe die App vorher getestet und gerne genutzt. Leider ist dies seit Einführung von Sky Go nicht mehr möglich.

Mein Fazit: Dieser portable Router ist aufgrund seiner Größe, Gewicht und Kompak­theit ein guter Begleiter für jede Gele­gen­heit. Die Bedi­enung ist einfach und intu­itiv gestaltet. Es ist aber darauf zu achten, welches Netz man wählt. Hierbei kommt es stark darauf an, was man unter­wegs damit vor hat. Möchte man nur mal eben ins Netz oder möchte man diverse Sachen auf das iPad streamen. Für letzteres sollte man sich eher für einer der großen Netzan­bi­eter entscheiden. Eben­falls wichtig ist die Tarifwahl, denn bei Streaming Ange­boten werden mal schnell mehrere 100 MB Daten durch das Gerät geschleust.

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2 Kommentare

  1. Hallo Heinz,

    die mini SD-Karte ist eine sehr sinnvolle Sache. Darauf kannst du Doku­mente, Musik, oder andere Dateien speichern und allen, die mit dem Huawei verbunden sind zur Verfü­gung stellen. Diese können auf die Dateien zugreifen und nutzen und/oder auch verän­dern.

    Das Profil änderst du einfach unter “Profil­ver­wal­tung”, in dem du den Profil­namen eines beste­henden Profils änderst und die notwendigen Daten (APN,…) eingibst. Ich habe auch beim Anlegen eines neues Profils nach einem Button oder ähnlichem gesucht, gibt es aber nicht. Nach dem Bestätigen erscheint das neue Profil auch in der Liste.

    Ich hoffe ich konnte deine Fragen kurz und bündig beant­worten?

  2. hallo elschy,

    hab mit inter­esse die Sicht der Dinge über das Huawei E5 gelesen. Da ich auch so ein teil gekauft habe, die frage: was kann ich mit der mini-sd-karte, die man da ins gerät stecken kann, machen? was bringt sie einem?
    zweite frage: wo kann ich das Profil ändern, wenn ich eine andere SIM (z.b. eine spanische) verwende?

    freu mich auf antworten,

    heinz g., aus Klagen­furt in Öster­reich

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