Technikkram Teil 6: SONOS by Luxusschall

5 Jahre alt von in Komelsch, Test Berichte Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

-UPDATE 16.9.12- Der SUB ist das neueste SONOS-Familienmitglied und sorgt mit seinen 16 Kilo Gewicht, zwei digitalen Verstärkern der Klasse D und einem Frequenzgang bis 25 Hz vor allem für eines: jede Menge Bass. Ich habe nun die Möglichkeit bekommen den SONOS SUB zu testen und wollte euch meine Meinung und Ergebnisse nicht vorenthalten. Erste Erkenntnis: Der SUB ist kein Leichtgewicht, aber das erwartet man ja auch nicht von guten Boxen. Die Einrichtung des SUBs ist wie bei allen SONOS Produkten sehr einfach und dauert wenige Minuten. Mich persönlich stört nur die schwarz, glänzende Oberfläche. Jede Fingertapsen sind auf der Oberfläche sofort zu sehen, so dass man immer das Bedürfnis hat diese sofort wegzuwischen. Wenn der perfekte Ort, der beim Sub ja auch irgendwo unterm Tisch sein darf, gefunden wurde, beginnt das neue Basserlebnis! Also Basstechnisch ist der SONOS SUB wirklich extrem gut. Wenn man voll aufdreht, können einem die Nachbarn schon leid tuen. Aber auch bei normaler Lautstärke unterstützt der Bass das Klangerlebnis. Der Sound wird „runder“. Also ich empfinde den Klang durch den Sub verbessert. Die genauen Einstellungen des Subs können über den Controller oder auch über die iOS oder Android Apps vorgenommen werden. SONOS hat es geschafft, dass der SUB selber keine Vibrationen verursacht, das Gläserregal im Zimmer hingegen vibriert natürlich trotzdem. Leider kostet das gute Stück amtliche 699 Euro. Aber hier soll darauf verwiesen werden, dass der elschy-Deal auch für den SUB gilt! Hier nun noch ein paar Fotos und ein Video:
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Nach meinem Musikstreaming-Test wurde ich von den Jungs von Luxusschall angesprochen, ob ich Interesse hätte die SONOS Experience näher kennenzulernen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Meine Neugier wireless HiFi Boxen zu testen war groß, da ich eh meine Musikbeschallung verändern wollte. Kurz zu Erklärung: SONOS baut kabellose Musikanlagen und Speaker, die man wireless untereinander verbinden kann und gemeinsam oder auch einzeln mit Computern, Smartphones oder Tablets ansteuern kann. SONOS nutzt zwar das heimische Netzwerk, baut jedoch für die drahtlose Kommunikation zwischen den Geräten ein separates W-Lan Netz auf (SonosNet: drahtloses Peer-to-Peer-Netz mit AES-Verschlüsselung, Switch mit 2 Ports (10/100Mbps, Auto-MDI/MDIX)). Musik kann entweder von der eigenen iTunes Musikbibliothek oder von den zahlreichen Streaming Diensten abgespielt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit (Internet-) Radiosender auszuwählen.

Kurz darauf stand eine weiße PLAY:3 und eine SONOS BRIDGE bei mir zu Hause. Nach drei Test-Tagen wurde mir klar, ich muss auch noch eine PLAY:5 ausprobieren, um den Unterschied herauszufinden. Daher waren die Jungs von Luxusschall so freundlich mir diese ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Diesmal allerdings in schwarz, zum besseren Farb-Vergleich.

Ich habe die Geräte sofort ohne weitere Vorkenntnisse ausgepackt und angeschlossen. Alle Geräte mit dem Strom verbunden und die BRIDGE am Router angeschlossen. Theoretisch ist keine BRIDGE nötig gewesen, denn man kann die PLAY:3 (oder auch PLAY:5) auch direkt an den Router anschließen (allerdings zwingend mit Kabel). Weitere Geräte können dann wie gewohnt wireless angeschlossen werden. Dann habe ich mir mein iPad geschnappt und das kostenlose SONOS App installiert. Nach dem Start der App wurde der Installationsprozess gestartet. Mir wurde empfohlen diese Erstinstallation auf dem Computer/Mac durchzuführen. Aber ich bin stur geblieben und habe die Installation auf dem iPad fortgeführt. Nach wenigen Klicks auf dem iPad und dem Drücken der Tasten auf den Geräten, einer kurzen email-Registrierung und einer schnellen Aktualisierung der BRIDGE und PLAY:3 war die gesamte Installation abgeschlossen. Für diesen Einrichtungsprozess vergingen rekordverdächtige 6 Minuten. Sofort war ich in der Lage Musik von den verschiedenen Musikdiensten (UPEO!, Deezer, iHeartRadio, JUKE, Last.fm, MOG, Pandora, Rdio, Rhapsodie (Napster), SiriusXM Internet Radio, Slacker, Songl, Spotify, Stitcher SmartRadio, TuneIn, Wolfgang’s Vault, WiMP) zu streamen. Leider konnte ich weder meine iPad Bibliothek noch meine iTunes Match Bibliothek freigeben. SONOS kann nur auf freigegebene (Musik)Ordner eines Computers (nicht iPad, iPhone, …) zugreifen. Dazu musste ich dann doch erst mal den Desktop Controller für den Mac installieren. Und hier stockte mein bis dato sehr zügiger Installationsprozess, da es nicht so einfach war meine Musik freizugeben. Daher möchte ich diesen Schritt mit ein paar Screenshots erklären, um vielleicht Anderen die Arbeit zu erleichtern. Nach der Installation des Controllers hat man die Möglichkeit eine Musik-Bibliothek zu bestimmen. Bevor man dies in Angriff nimmt sollte man folgende Schritte durchführen. In den Systemeinstellungen unter Freigaben, die Dateifreigabe und unter Optionen die „Dateien und Ordner über SMB (Windows) freigeben“ mit einem Häkchen bestätigen. Danach sollte man unter freigegebene Ordner noch den Musikordner (je nach dem wo der genau auf der Festplatte liegt) hinzufügen. Nun kann man die Suche nach Musik im SONOS Programm starten. Dieser Vorgang kann je nach Größe der Musikbibliothek einige Minuten in Anspruch nehmen. Danach sollte im freigegebenen Musikordner der Benutzer „Sonos sharing login“ eingetragen sein und alles ist eingerichtet.
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Nun hat man Zugriff auf die eigene iTunes Musik, leider muss für diese Benutzung natürlich der Computer eingeschaltet sein. Die Musik auf dem iPad oder anderen Mobilgeräten kann nur über den sehr teuren SONOS DOCK (119 Euro), über den Umweg AirPlay (AirPort Express) oder den Line-In Eingang bei der PLAY:5 genutzt werden. Aber mal ehrlich, eigentlich ist SONOS auf die Nutzung der mittlerweile zahlreichen Musikstreaming-Dienste ausgelegt. Hier begann leider mein Leidensweg, denn ich hatte mich ja eigentlich für Simfy entschieden und genau dieser Anbieter unterstützt SONOS leider „noch“ nicht. Daher habe ich mir diverse Test-Accounts angelegt. Im Controller wird nur ein Link zur Anmeldung des jeweiligen Streaming-Anbieters angezeigt. Durch den im Controller angezeigten SONOS-Link (hier sind alle Anbieter voreingestellt und unter „mehr Musik“ auszuwählen), wird die Testphase bei Napster by Rhapsody, Rdio und Spotify von normal 7 auf 30 Tage ausgeweitet. Die Registrierung läuft problemlos und recht zügig. Auch wenn man die ersten Tage kostenlos hört, muss man leider seine Kontodaten/Kreditkarte hinterlegen. Jedoch ist es möglich direkt zu kündigen. Ich habe mittlerweile fast alle Testphasen bei diversen Anbietern durch und Simfy ist immernoch noch nicht mit SONOS kompatibel. Daher bleibe ich wohl erstmal bei Spotify.

Kurz vor Fertigstellung dieses Artikels habe ich Simfy Zugriff auf SONOS (beta) bekommen. Ich kann sagen, läuft schon sehr rund, genau wie die anderen Anbieter. Ich konnte keine Probleme feststellen. Die Schnittstelle sollte also bald jedem zugänglich gemacht werden. Für die Simfyer unter den SONOS Anhängern, das Warten lohnt sich. Ich muss sagen, dass ich mir in den letzten Zeit Simfy und Spotify näher angeguckt habe und wohl trotzdem erstmal hauptsächlich bei Spotify bleiben werde. Die Möglichkeit diverser Playlisten der Freunde (Facebook) selber zu nutzen ohne selber erst mühsam welche zu erstellen, ist schon ein tolle Sache. Lange Rede kurzer Sinn, Simfy arbeitet an der Schnittstelle zu SONOS. Funktioniert schon einwandfrei und sollte hoffentlich bald der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

-UPDATE- Simfy ist nun offiziell mit SONOS nutzbar!

Das Hinzufügen weiterer Geräte, bei mir war es die PLAY:5, ist ebenfalls kinderleicht. Im SONOS Programm unter „Verwaltung“ den Punkt „SONOS Komponente hinzufügen“ auswählen, dann noch die beiden Knöpfe am Gerät drücken, warten und fertig.

Klang

Vom Klang war ich sehr überrascht! Das 3 Wege System PLAY:3 (zwei 3-Zoll-Mitteltöner und einen Hochtöner) hat erstaunlich viel Power. Die kleine Box ganz groß. Auch einen 25qm Raum kann diese Box ohne Probleme einwandfrei beschallen. Die Musikqualität und Musikausgabe ist wirklich gut, sehr klang- und kraftvoll. Obwohl kein Bassroller vorhanden ist, kann sich auch der Basssound sehen lassen. Für manch einen vielleicht schon ein Tick zu viel, aber ich finde den leicht erhöhten Bass nicht schlecht. Man hört jedenfalls, dass SONOS gute Lautsprecher verbaut. Freunde des gepflegten Basses können in den Anwendungen noch Equalizer Einstellungen (Bass, Treble, Balance) tätigen. Zusätzlich können durch die Loudness-Einstellung bestimmte Frequenzen, einschließlich der Bässe, verstärkt werden, um den Klang bei niedriger Lautstärke zu verbessern. Wenn man einen saftigen Bass haben möchte sollte man aber eher zur PLAY:5 greifen. Im 5 Wege System (zwei Hochtöner, zwei 3-Zoll-Mitteltöner und einen 3,5 Zoll Subwoofer) wird der Bass nochmals effektiver ausgegeben. Die PLAY:5 kann zur abendlichen Musikuntermalung oder auch zur privaten Party eingesetzt werden. Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit ein Stereopaar zu erstellen, dabei können zwei gleiche Geräte (ist nur mit zwei PLAY:3 oder zwei PLAY:5 möglich) in den Stereomodus geschaltet werden. Leider konnte ich das nicht ausprobieren, da ich nur jeweils ein Gerät getestet habe. Für den ultimativen Bass empfiehlt sich auch der bald erscheinende Subwoofer.

Schreibtisch, Küche, Bad

Mein erster Testraum war mein Arbeitszimmer. Das Gerät sieht sehr gut aus und ist ein Blickfänger. Die Verarbeitung ist sehr gut und hochwertig. Die Unterseite der PLAY:5 ist gummiert, dadurch kann das Gerät ohne Angst vor Kratzern umpositioniert werden (aufpassen mit Schmutz, bleibt schnell haften). Die PLAY:3 hat 8 gummierte Füße, um in den beiden Positionen (horizontal wie auch vertikal) vor Kratzern zu schützen. Zur Farbe kann ich sagen, dass ich schwarz bevorzuge, obwohl weiß auch schön ist.

Am Morgen von Musik geweckt werden, bei der Körperpflege und später am Schreibtisch nebenher ein wenig Musikuntermalung, beim Kochen musikalische Begleitung in der Küche und abends fetzige Partymusik im Wohnzimmer. Zur Steuerung wird nur ein Smartphone/Tablet benötigt, mehr nicht. Wenn eine Box vom Strom genommen wird, z.B. um die Position zu verändern, sollte man erwähnen, dass man nach Wiedereinstecken des Stromsteckers ca. 1 Minute warten muss, bis das Gerät wieder im Netzwerk angemeldet ist. Also nicht ungeduldig werden. Fast allen bekannt, aber trotzdem erwähnenswert, wenn mehrere Boxen angeschlossen werden, können diese einzeln oder zusammen angesteuert werden und unterschiedliche oder auch dieselbe Musik abspielen (auch wenn es sich nicht um Stereopaare handelt).
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(Man beachte die tolle rote Lampe, die mich schon seit der Grundschule begleitet. Da sage noch mal einer in den 90ern wurde nur Schrott hergestellt.)

Wohnzimmer

Mittlerweile haben wir die PLAY:5 zur netten Musikuntermalung für eine Party genutzt. Und die Portabilität war schon toll, einfach irgendwo hingestellt, Strom rein und vom iPad oder Smartphone bedienen. Und bei warmen Wetter einfach mit auf den Balkon nehmen und weiter hören. Die Möglichkeiten sind nur durch die Stromquelle begrenzt.

Schlafzimmer

Auch hier ist das Sonossystem gut aufgehoben. Besonders zwei Funktionen sind hier womöglich von größerer Bedeutung: Schlummermodus und Wecker. Am Abend gibt es die Möglichkeit einen Timer zu setzen, nach welcher Zeit die Musik ausgehen soll. Am Morgen besteht die Möglichkeit durch eine erstellte Playliste (online Musikanbieter) oder durch einen SONOS-Weckton geweckt zu werden.
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Stromverbrauch

Heutzutage ein wichtiges Thema: Der Stromverbrauch der technischen Geräte. Ich habe beide Geräte an ein Strommessgerät angeschlossen. Der Standbyverbrauch einer PLAY:3 liegt zwischen 4 und 5 Watt pro Stunde, gehen wir von 5 Watt im Durchschnitt aus. Damit verbraucht sie 0,005 kWh in einer Stunde. In 30 Tagen würden so 3,6 kWh zusammen kommen, was bei meinem Ökostromanbieter Naturstrom (23,40 Cent pro kWh) zu einem Preis von 84,24 Cent im Monat (oder 2,81 Cent am Tag) führen würde. Auch im Musikbetrieb erhöht sich die Wattzahl nur auf ca. 8 Watt. Im Endeffekt bin ich vom Stromverbrauch der Geräte positiv überrascht. Die PLAY:5 verbraucht wegen des 5 Wege Systems etwas mehr Strom. Im Standbymodus werden hier zwischen 7 und  8 Watt und im Betrieb ca. 14 Watt verbraucht. Somit würden wir in einem Monat (30 Tage) Dauerbetrieb 10,8 kWh verbraucht werden, was somit bei Naturstrom zu Kosten in Höhe von 2,36 Euro führen würde. Ich möchte an dieser Stelle ein Rechenbeispiel durchspielen. Bei einem durchschnittlichen Musikvergnügen von 6 Stunden täglich (18 Stunden Standby) würden im Monat Stromkosten von 0,97 Euro (4,14 kWh) bei der PLAY:3 und 1,60 Euro (6,84 kWh) bei der PLAY:5 auf einen zu kommen (berechnet anhand des Naturstrompreises für 30 Tage ohne Grundpreis).

Desktop Controller

Das leicht angestaubt wirkende Interface des Desktop Controllers für Mac und Windows (verglichen mit den Controller-Apps für iOS und Android) hat SONOS mit der Version 3.7 hinter sich gelassen. Mit dieser Version wurde der SONOS Desktop-Controller nun an die schicke Optik (Anordnung, Farbe,…) der mobilen Apps angepasst und bietet zudem diverse Verbesserungen, insbesondere in Sachen intuitiver und komfortabler Bedienung. Die Bedienung auf den verschiedenen Systemen ist nun fast nicht mehr zu unterscheiden. Das Update lässt sich direkt aus dem SONOS Controller heraus laden, hierbei erhält nicht nur das Programm selbst ein Update, sondern auch die einzelnen Geräte (BRIDGE, PLAY:3, PLAY:5). Nach drei Minuten war alles installiert und konnte nach einem Neustart wieder genutzt werden. Gleichzeitig wurden die SONOS-Apps für iOS und Android in einer neuen, mit dem überarbeiteten Controller kompatiblen Version, ohne echte Änderungen veröffentlicht. Die App auf dem Mac sieht so aus:
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Apps und SONOS Control

Hier ist das Angebot wirklich groß. SONOS bietet für jede Plattform eine kostenlose App. Das iPhone / iPod touch, iPad (nativ) und Android basierte Geräte werden unterstützt. Sollte also für jeden etwas dabei sein. Wer nun meint er bräuchte einen extra Controller, kann sich für unglaubliche 349 Euro den SONOS CONTROL zulegen. Da aber fast jeder ein Smartphone oder Tablet im Haus hat ist dieser nicht nötig. Außerdem kann die Sonosanlage natürlich auch vom Desktop Controller bedient werden. Ich habe das App fürs iPad und Android (Samsung S2) getestet. Das iPad App ist sehr intuitiv gestaltet und es macht Spaß in den Millionen von Musiktiteln der Musikstreaming Dienste zu stöbern. Ich habe die Android SONOS App unter Android Gingerbread (2.3.4) und momentan unter Ice Scream Sandwich (4.0.3) getestet. In beiden Fällen läuft die App sehr flüssig und ist ebenfalls intuitiv leicht zu bedienen. SONOS hat für die Android User ein interessantes Easter Egg versteckt. Man kann sich nun direkt mit dem SonosNet verbinden (ab Android 2.1). Hierbei hat man zwei Vorteile, schnelleren Zugriff auf die Musik und eine vergrößerte Reichweite des W-Lan Netzes. Gleichzeitig hat man aber auch weiterhin Zugriff auf das Internet. Tolles Feature! Leider kann man dadurch aber weiterhin nicht auf die Musik auf dem Android Gerät zugreifen. Das geht nur über andere Apps.

Öfters kommt nämlich die Frage auf, kann man auch direkt Musik vom Smartphone abspielen? Ja das ist möglich! Leider bietet das SONOS App diese Möglichkeit nicht, aber hier helfen andere Apps. Ich habe mir Skifta (noch Beta) im Google Play Store heruntergeladen. Die sehr einfache Bedienung. Man wählt zuerst die Medienquelle, bei mir das Samsung S II. Dann wählt man den Player, die gewünschte SONOS Anlage. Zum Schluss durchsucht man die Medien und sucht die Musik und kann dann nach Musiktitel, Künstler und Album wählen. Kleiner Tipp, man sollte das App immer beenden, da sonst später Probleme mit der Bedienung der originalen App entstehen können.
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In der Android App und seit Neuesten auch in iOS kann die SONOS Lautstärke über die Volumenwippe am Gerät verändert werden.

Was mich persönlich begeistert hat, ist die Tatsache, dass wenn man Musik z.B. am Desktop einstellt, auch von anderen Geräten Änderungen vornehmen kann. Auch Plattformübergreifend!
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Knöpfe und Anschlüsse

Die PLAY:3 besitzt einen Mute Knopf und eine Volumenwippe. Zum Verbinden der Box muss der Lautstärkeknopf nach oben und die Mutetaste gleichzeitig gedrückt werden. Nach wenigen Momenten wird die Box automatisch erkannt. Neben dem obligatorischen Stromanschluss befindet sich noch ein Lananschluss auf der Rückseite. Die PLAY:5 besitzt auf der Oberseite die gleichen Köpfe wie die PLAY:3. Auf der Rückseite allerdings findet man zwei Lananschlüsse. Des weiteren ist dort ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss mit automatischer Erkennung vorhanden. Von größerer Bedeutung ist aber der analoge Audioeingang. Damit kann man sein Musikabspielgerät ohne Dock an die PLAY:5 anschließen (ein Verbindungskabel ist sogar im Lieferumfang enthalten). Somit konnte ich über diesen Umweg sogar jetzt schon Simfy Musik abspielen, indem ich mein Smartphone mit der PLAY:5 per Chinch-Kabel verbunden habe. Zu erwähnen ist allerdings, dass im SONOS Menü der Line-In „Eingang“ angewählt werden muss. Danach erst kann zur Musik App gewechselt werden und die Musik direkt vom Mobilgerät abgespielt werden.
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Fazit

Ich bin ohne Vorkenntnisse an die Sache ran gegangen und muss sagen, SONOS lohnt sich. Die wahnsinnig schnelle Installation der Hard- und Software war schon erstaunlich. Nach wenigen Minuten war alles fertig eingerichtet und Musik verschiedenster Musikstreaming-Dienste konnte abgespielt werden. Die Einbindung meiner iTunes Bibliothek hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, war aber immer noch im Rahmen. Endlich hat man ein kabelloses Musikvergnügen (abgesehen vom Stromkabel). Die Box(en) können überall platziert und einfach umpositioniert werden. Die hohe Portabilität lässt sich nutzen um endlich problemlos Musik auf dem Balkon oder Terrasse genießen zu können. Bedient wird das System über die schön gestalteten und intuitiv zu bedienenden Desktop- oder Mobil- Controller für nahezu alle Plattformen. Dadurch hat man direkten Zugriff auf die eigene Musikbibliothek plus zahlreiche Musikstreaming-Dienste und diverse Internetradios. Das SONOS-System hat mich wirklich überzeugt! Der einzige Hacken ist der recht hohe Preis. Die PLAY:3 ist für 299 Euro, die PLAY:5 für 399 Euro und die BRIDGE für 49 Euro zu haben. Da wir in Deutschland mittlerweile eine recht gute Auswahl an Musikstreaming Anbietern haben finde ich das SONOS DOCK für 119 Euro überflüssig. Entweder man greift auf die iTunes Musik des festen Rechners zu, nutzt Apps (wie z.B. Skifta) zum Abspielen der Musik auf dem Smartphone oder man streamt direkt aus dem Netz. Bei der PLAY:5 hat man zusätzlich die Möglichkeit durch den analogen Audioeingang ein Gerät anzuschließen und Musik direkt abzuspielen. Leider konnte ich den neuen SONOS SUB noch nicht testen, was aber in den nächsten Wochen nachgeholt wird und natürlich an dieser Stelle ergänzt wird.

Da ein recht hoher Betrag anfällt, habe ich mit den Jungs von Luxusschall einen Deal ausgehandelt.

elschy Deal 

Wer nun ernsthaftes Interesse an SONOS Geräten verspürt und diese qualitativ hochwertigen Produkte auch bei sich stehen habe möchte, kann nun einige Euros sparen. Ich habe mich persönlich vom Web-Shop der Jungs überzeugen lassen. Ich habe nach meinem Test dort selber eine PLAY:5 bestellt. Der Bestellprozess ist einfach und schnell durchzuführen. Die Lieferung kam zügig und verlief unkompliziert. Ihr könnt den Jungs also vertrauen. Gleichzeitig bekommt man dort auch direkt passgenaue Wandhalterungen. Für mich ein tolles Feature ist die Verschönerung durch Airbrush. Hier kann man sein Motiv selber auswählen, welches dann auf die SONOS Anlage aufgetragen wird.  Alles direkt im Shop bestellbar und fix und fertig nach Hause geliefert bekommen! Ab 50 Euro Bestellwert ist die Lieferung sogar kostenlos.

Hier ein paar Beispiele.

-Update- Meine SONOS PLAY:5 ist fertig! Erstmal vielen Dank an airbrushmax.de für die tolle Arbeit! Hier ein paar Impressionen vom Produktionsprozess.
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Das Ergebnis ist ebenfalls großartig. Hier meine Produktfotos, (wie sie entstanden sind haben einige von euch ja gesehen):

Folgendes müsst ihr nun machen:

1. Ihr legt unter luxusschall.de ein Kunden-Konto an

2. Ihr schreibt mit dem Betreff „elschy goes luxusschall“ und eurem vollständigen Namen eine mail an info@luxusschall.de mit der Bitte in die „elschy Gruppe“ aufgenommen zu werden

3. Ihr erhaltet per mail eine Bestätigung, dass ihr in die elschy Gruppe aufgenommen seid

4. jetzt nur noch abmelden & wieder neu anmelden und ihr seht die reduzierten Preise

5. hemmungslos shoppen!

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch gerne hier melden.


CEO & Founder (elschundfink), Blogger, Beobachter der digitalen Medienszene, Apfelfreund & Androidnutzer. Du findest mich auch auf Google+

  • Andreas

    Du hast vor knapp einem Jahr (ein genaues Post-Datum steht leider nicht auf dem Artikel) diesen Bericht über Sonos veröffentlicht. Diesen Artikel fand ich sehr hilfreich und interessant

    Ich überlege mir ein Bundle aus 2 Play:3 und einer Bridge zu ordern und frage mich, ob das Deal-Angebot bei luxusschall.de noch gilt?

    • elschy

      Hallo Andreas, auch wenn mein Artikel nun schon ein Jahr im Netz steht kann ich sagen, dass der Rabatt immer noch aktiv ist und man so einige Euros sparen kann! Viel Spaß mit SONOS!

  • Michael

    Vielen Dank für den Deal und viel Spaß mit DEINER PLAY:5! Auch ich kann Luxusschall uneingeschränkt empfehlen und ärgere meine Nachbarn nun mit dem Sub. 🙂

  • florianchill

    Wirklich sehr schick geworden! Und schöne Bilder!